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Bernsteinkette

Bernsteinkette von Lennart Samson, Computergrafik, 2018.

Eva Kutscher, geboren am 01.11.1931, lebte mit ihrer Familie von 1931 bis 1945 in Golzow, einer Gemeinde im Landkreis Märkisch-Oderland. Ende des 2 Weltkrieges kam es in dieser Gegend zur Schlacht um die “Seelower Höhen”, die auch als „Schlacht an der Oder“ bezeichnet wird. Dieser Großkampf bedeutete damals das Ende der deutschen Ostfront. Die 1. Weißrussische Front durchbrach dabei in einem großangelegten Angriff die Stellungen der “Heeresgruppe Weichsel” der deutschen Wehrmacht.

Im Rahmen der Schlacht um Berlin waren die „Seelower Höhen“ der am heftigsten umkämpfte Abschnitt. Die Schlacht um die Höhen dauerte vier Tage: vom 16. bis 19. April 1945. Knapp 1 Million Rotarmisten erkämpften sich dadurch den Weg zu den Toren Berlins, das von etwa 120.000 deutschen Soldaten verteidigt wurde.

Als es zu Gefechten zwischen den Russen und der Wehrmacht kam, musste Eva Kutscher mit ihrer Familie vor der russischen Armee in den Westen fliehen. Unter Beschuss der Russen nahmen sie nur das Nötigste mit. Darunter war auch eine Kette, die sie besaß. Die Kette überstand die mühsame Flucht und ist bis heute in ihrem Besitz. Die Kette hat kaum sichtbare Gebrauchsspuren und ist in einem guten Zustand.

Diese Arbeit entstand im WS 2017/18 im Fach Computergrafik 1 zum Thema Flucht mit 3D Studio Max und wurde mit V-Ray gerendert.

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